Die Bank anlügen/falsche Angaben machen - Was kann passieren?


  1. #1
    anonym

    Die Bank anlügen/falsche Angaben machen - Was kann passieren?

    Hallo,

    ich wollte mal fragen was passiert, wenn man die Bank anlügt oder wenn falsche Angaben gemacht worden sind. Kann die Bank dann beispielsweise einen Kredit kündigen?

    Des weiteren wollte ich wissen, was passiert, wenn man der Bank gewisse Dinge verschweigt, kann auch da der Kredit gekündigt werden?

    Das soll sich jetzt übrigens nicht so anhören, als hätte ich meine Bank belogen oder so. Ich hab schließlich nicht einmal einen Kredit aufgenommen. Mich hätte es nur interessiert, weil ich einmal gehört habe, dass die Bank in solchen Fällen den Kredit gekündigt hat und weil es mich wundert, dass Banken es nicht mitbekommen, wenn die Kunden sie belügen. Die überprüfen doch immer alles!

    Gruß

    Anonym

  2. #2
    AmEx

    AW: Die Bank anlügen/falsche Angaben machen - Was kann passieren?

    Hallo,

    abgesehen davon, dass man generell nicht lügen sollte, sollte es man auf jeden Fall vermeiden seine Bank anzulügen oder falsche Angaben zu machen, denn das kann weitreichende Folgen haben. Stattdessen sollte man sich stets gut auf die Bankgespräche vorbereiten, um so bei unangenehmen Fragen die passende Antwort zu haben, so dass man nicht unüberlegt falsche Angaben macht. Denn in der Regel kommt die Bank sehr schnell dahinter. Diese nutzen nicht nur Informationen anderer Banken oder Auskünfte der Schufa, sondern nicht selten wird nach den Kunden "gegoogelt". Und sollte es herauskommen, dass Sie die Bank angelogen haben, so kann das weitreichende Folgen haben, wie beispielsweise:


    • Kündigung der Konten/Kredite/Kreditkarte
    • Kredit ablehnen (und der Schufa melden)
    • Lügen im Kundenverwaltungssystem speichern
    • Kunden als negativ darstellen und sperren
    • im schlimmsten Fall: Betrugsversuch an die Staatsanwaltschaft weiterleiten


    Also Finger Weg von Falschaussagen! Lieber gut auf die Gespräche vorbereiten, so dass jederzeit eine passende Antwort bereit ist!

    Gruß,
    AmEx!

  3. #3
    Hannah

    AW: Die Bank anlügen/falsche Angaben machen - Was kann passieren?

    Tja, genau dieses Problem habe ich jetzt nämlich...

    Ich habe damals einen Kredit bekommen, obwohl ich einen befristeten Arbeitsvertrag hatte und habe zusätzlich eine Restschuldversicherung abgeschlossen...schön blöd. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass die Bankberaterin mich nicht nach meinem Arbeitsvertrag gefragt hat, sondern nur die letzten beiden Lohnzettel sehen wollte (da steht ja nichts drauf von der Befristung). Was soll ich sagen: Die Versicherung übernimmt jetzt natürlich keine Rate trotz Arbeitslosigkeit und meine Bankberatin behauptet ich hätte absichtlich gelogen.
    Und die Versicherung kann ich auch nicht separat kündigen, weil es ja ein gekoppeltes Vertragsverhältnis ist.
    Ich habe mir jetzt einen Termin geben lassen bei der Geschäftsleitung, um mich über diese Vermittlerin zu beschweren und vor allem kann ich mit einer Mail meinerseits beweisen, dass ich die Befristung sogar schon erwähnt habe und dass ich dies auch angegeben habe, wenn wiedermal Kreditvermittler bei mir zuhause anriefen um mir einen neuen Kredit aufzuschwatzen. Warum sollte ich das bitte tun, wenn ich mich damit selber reinreiten würde?
    Also, Augen und Ohren auf beim Kreditgespräch.

  4. #4
    Unregistriert

    AW: Die Bank anlügen/falsche Angaben machen - Was kann passieren?



    Zitat Zitat von Hannah Beitrag anzeigen
    Tja, genau dieses Problem habe ich jetzt nämlich...

    Ich habe damals einen Kredit bekommen, obwohl ich einen befristeten Arbeitsvertrag hatte und habe zusätzlich eine Restschuldversicherung abgeschlossen...schön blöd. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass die Bankberaterin mich nicht nach meinem Arbeitsvertrag gefragt hat, sondern nur die letzten beiden Lohnzettel sehen wollte (da steht ja nichts drauf von der Befristung). Was soll ich sagen: Die Versicherung übernimmt jetzt natürlich keine Rate trotz Arbeitslosigkeit und meine Bankberatin behauptet ich hätte absichtlich gelogen.
    Und die Versicherung kann ich auch nicht separat kündigen, weil es ja ein gekoppeltes Vertragsverhältnis ist.
    Ich habe mir jetzt einen Termin geben lassen bei der Geschäftsleitung, um mich über diese Vermittlerin zu beschweren und vor allem kann ich mit einer Mail meinerseits beweisen, dass ich die Befristung sogar schon erwähnt habe und dass ich dies auch angegeben habe, wenn wiedermal Kreditvermittler bei mir zuhause anriefen um mir einen neuen Kredit aufzuschwatzen. Warum sollte ich das bitte tun, wenn ich mich damit selber reinreiten würde?
    Also, Augen und Ohren auf beim Kreditgespräch.
    Die vermeintliche Falschaussage ist hier irrelevant. Die Restschuldversicherung (RSV) zahlt bei Tod, Arbeitsunfähigkeit oder Kündigung durch den Arbeitgeber. Da nichts davon vorliegt, gibt es auch kein Grund für die RSV zu zahlen.

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