Cashless Challenge: VISA bietet Geschäften in den USA Prämien für bargeldlose Zahlungen

In den Medien gibt es derzeit ein sehr interessantes Thema über VISA zu lesen, dem bekanntesten Kreditkarten-Anbieter neben MasterCard & Co.. Konkret geht es wohl darum, den Jahresumsatz des Unternehmens weiter steigern zu können. Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Kreditkarten-Branche ein Milliarden Geschäft ist. Alleine im letzten Jahr erreichte VISA einen Rekordumsatz von satten 15,1 Milliarden US-Dollar.

In Amerika werden demnach wohl ausgewählte Restaurants und Lokale dafür mit Prämien belohnt, wenn Sie den zahlenden Kunden dazu anhalten, mit der Kreditkarte bargeldlos zu bezahlen.

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	visa-logo.jpg 
Hits:	3 
Größe:	9,2 KB 
ID:	1136
Bild: Aktuelles Logo von Visa

"Cashless Challenge" sorgt für mehr Kreditkarten-Zahlungen

Das Unternehmen Visa hat ein neues Programm mit den Namen Cashless Challenge ins Leben gerufen, in dem es darum geht, den Kunden dazu zu bewegen, mehr mit seiner Kreditkarte zu bezahlen. Kleinere Lokale in den USA sollen so ihre Kunden ermutigen, mehr mit dem berühmten "Plastik" umzusetzen. Dafür winkt laut Visa eine Prämie von bis zu 10.000 US-Dollar pro Unternehmen.

Das Programm wird so funktionieren, dass sich bis zu 50 Unternehmen bei Visa bewerben können. Sie sollen ihre Geschichte an den Kreditkarten-Anbieter übermitteln sowie eine Beschreibung, welche Umstellung es für Sie und dessen Mitarbeiter war von Bargeld-Zahlungen auf den Bargeldlosen Transfer umzusteigen.

Die neue Cashless Challenge wird zum einen von vielen kritisch gesehen, andere sehen darin jedoch durch Zeiteinsparung die Zukunft im weltweiten Zahlungsverkehr. Das Bargeld verliert jedoch Jahr für Jahr mehr an Bedeutung. Visa plant übrigens, solche Programme auch in anderen Ländern zu starten, hinsichtlich der rechtlichen Grauzone dieses Programmes dürfte dies jedoch nicht überall durchzusetzen sein. Ob Programme wie Cashless Challenge auch in Deutschland oder Europa erscheinen wird, ist noch unklar.